Bmas Ksr Bericht

Kommission zur Reform des Sozialstaats (KSR)

Kommission zur Reform des Sozialstaats (KSR)

Die Sozialstaatskommission hat ihren Bericht vorgelegt und damit eine wichtige Grundlage für die Zukunft unseres Sozialstaats geschaffen. Der Befund ist eindeutig: Der Sozialstaat ist leistungsfähig, steht aber vor erheblichen strukturellen Herausforderungen durch demografischen Wandel, Fachkräftemangel und steigende Ausgaben. Als einziges ostdeutsches Mitglied des parlamentarischen Begleitgremiums hat Dr. Markus Reichel den Prozess intensiv begleitet.

Der Bericht benennt klar, wo wir handeln müssen – bei der Begriffsdefinition, Digitalisierung und Eigenverantwortung.

Besonders aus sächsischer Perspektive betont der Bericht die Notwendigkeit von mehr Zielgenauigkeit, besserer Steuerung und stärkeren Arbeitsanreizen. Leistung muss sich lohnen, und staatliche Hilfe muss dort ankommen, wo sie wirklich gebraucht wird. Es war wichtig, dass die Sächsische Staatskanzlei ebenfalls am runden Tisch gesessen hat und die Landesinteressen vertreten konnte.

Ein zentrales Element sind zudem Bürokratieabbau und Digitalisierung. Gerade für Flächenländer wie Sachsen sind schlanke Verfahren und digitale Lösungen entscheidend, um soziale Sicherheit effizient zu gewährleisten. So sehr der KSR-Bericht eine solide Grundlage bietet – fehlt eine Debatte zur Eingliederungshilfe. Für Städte und Landkreise sind die stark steigenden Sozialausgaben von zentraler Bedeutung. Diese Kostenentwicklung muss an anderer Stelle vertieft werden.

Nun müsse der nächste Schritt folgen: Der Bericht ist kein Schlusspunkt, sondern ein klarer Arbeitsauftrag. Empfehlungen müssen jetzt zügig in Gesetzgebung überführt werden – generationengerecht, finanzierbar und praxistauglich.

Der Bericht der Sozialstaatskommission liefere damit eine wichtige Orientierung für einen Sozialstaat, der Zusammenhalt sichert und auch langfristig handlungsfähig bleibt.

Titelfoto: BMAS

KSR - Lesenswertes aus der Presse

Newsletter des Behördenspiegels zur Digitalisierung in der Sozialstaatsreform.

Table.Media zur Sozialstaatsreform.

Weremember S W 6 1

#WeRemember - Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus

Der 27. Januar ist ein Tag, der zum Innehalten aufruft.

Wir erinnern an Millionen Menschen, die entrechtet, verfolgt und ermordet wurden – und an das unermessliche Leid, das von Deutschland ausging.

Die Holocaust-Überlebende Tova Friedmann hat eine bewegende Ansprache im Plenarsaal gehalten: "Neutralität im Angesicht des Hasses bedeutet Zustimmung."

Erinnerung ist Verantwortung. Sie mahnt uns, Menschenwürde zu schützen, Antisemitismus entschieden entgegenzutreten und unsere Demokratie jeden Tag zu verteidigen.

Nie wieder ist jetzt.

Foto: CDU/CSU-Bundestagsfraktion/Michael Wittig

Ev Kreuzgymnasium

Schulklasse aus Dresden

Am Mittwochnachmitag durfte ich die Schülerinnen und Schüler des Evangelischen Kreuzgymnasiums Dresden im Bundestag besuchen.

Viele engagierte Fragen wurden mir gestellt: über die Pflichten eines Abgeordneten (Plenarbesuch, Ausschusssitzungen, Anhörungen von Bürgerinnen, Bürgern, und Vertretungen), zu Einschätzung des Deutschlandtickets (insbesondere für Schüler und Azubis wichtig, wenn die eigene Mobilität von den öffentlichen Verkehrsmitteln abhängt) und der Frage, wie man in einer Koalition trotz unterschiedlicher Ansichten zu Lösungen kommt (Diskussionen, ernsthafter Austausch und Kompromisse).

Herzlichen Dank für euren Besuch!

Terminankündigung

Dresden

Am 06.02.2026 freue ich mich, viele von Ihnen zu einem persönlichen Gespräch an der AnsprechBar zu begrüßen.

Ab 9:00 Uhr werde ich am Lingnermarkt, 01069 Dresden für Sie und Ihre Fragen zur Verfügung stehen.

Ich freue mich auf Sie!