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Sommertour bedeutet: direkt ansprechbar sein

verfasst am 21.08.2026

Biosaxony zeigt, wie Sachsen in Biotechnologie, Medizintechnik und Gesundheitswirtschaft aufgestellt ist

Im Rahmen meiner Sommertour durfte ich in der vergangenen Woche beim biosaxony e.V. zu Gast sein. Als Verband der sächsischen Biotechnologie-, Medizintechnik- und Gesundheitswirtschaftsbranche wird hier regionale Kompetenz gebündelt und moderne Technologie entwickelt.

Mit den Vertretern des Verbands tauschte ich mich nicht nur zur aktuellen Lage des Biotechnologiesektors in Sachsen und Deutschland aus, sondern auch die Hightech-Agenda des Bundes stand im Mittelpunkt der Gespräche. Auf Initiative des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt werden nationale Kräfte in Forschung, Unternehmen und Verwaltung gebündelt, um unser Land zukunftsfest zu machen. Denn die Innovationen von heute werden zur Wirtschaftskraft von morgen! Gerade in Zeiten globaler Spannungen macht uns technologischer Erfolg unabhängig und bringt Sicherheit. Daher müssen auch wir in Sachsen darauf schauen, wie unsere Innovationsstrategie sinnvoll ein Update bekommen kann und wie wir vorhandenes Kapital zielführend einsetzen können.

Was Deutschland von Polen lernen kann - Veranstaltung mit der Konrad-Adenauer-Stiftung

Auto anmelden, Nachweise vorzeigen oder Behördensachen erledigen – einfach mit dem Smartphone? In Polen ist vieles davon längst Alltag.

Was können wir davon lernen? Darüber haben wir auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung gestern Abend im voll besetzten Haus der Kirche an der Dreikönigskirche diskutiert. Und zwar ziemlich konkret.

Michał Kopański, II. Vize-Woiwode der Woiwodschaft Schlesien, berichtete aus polnischer Praxis. Rund ums Auto läuft dort bereits vieles digital und papierlos. Gleichzeitig machte er deutlich, dass Digitalisierung eben auch eine Sicherheitsfrage ist: Cyberangriffe, der Schutz persönlicher Daten und ausländische Einflussnahme gehören zur Debatte genauso dazu wie bequemere Behördengänge.

Jan Pratzka, Dresdens Bürgermeister und Beigeordneter für Wirtschaft, Digitales, Personal und Sicherheit, brachte den Blick unserer Stadt ein. Dresden will nicht einfach möglichst viel digitalisieren, sondern Angebote schaffen, die tatsächlich genutzt werden. Dresden-Pass und Sächsische Ehrenamtskarte sind konkrete Anwendungsfälle, die die Stadt bereits für die EUDI-Wallet erprobt.

Und Prof. Dr. Jürgen Anke von der HTW Dresden zeigte, was hinter der Wallet technisch steckt. Sein Team arbeitet unter anderem daran, Hochschulnachweise wie Immatrikulationsbescheinigungen und Studierendenausweise künftig direkt in die EUDI-Wallet zu bringen.

Als er in den Saal fragte, wer die EUDI-Wallet bereits kennt, gingen erstaunlich viele Hände nach oben. Ein guter Start für Dresden.

Besonders interessant wurde es bei einer Frage aus dem Publikum: Sind meine Daten darin eigentlich sicher?

Anke erklärte das an einem einfachen Beispiel: Eine digitale Wallet soll gerade nicht bedeuten, dass jeder Dienst alle darin enthaltenen Informationen bekommt. Beim Autoverleih muss beispielsweise nachweisbar sein, dass jemand fahren darf – dafür müssen aber nicht automatisch andere, für diesen Zweck unnötige persönliche Informationen offengelegt werden.

Genau darin liegt ein wichtiger Unterschied: Die EUDI-Wallet soll nicht einfach irgendeine neue App werden. Sie soll Menschen ermöglichen, digitale Identitäten und Nachweise sicher und europaweit einzusetzen.

Für mich als Dresdner Bundestagsabgeordneten ist das eine besondere Verbindung zwischen Berlin und meiner Heimatstadt. Im Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung begleite ich diese Fragen politisch – und Dresden gehört schon heute zu den Orten, an denen die digitale Verwaltung von morgen praktisch erprobt wird.

Hier spielt die Musik

Die Kulturstadt Dresden wird insbesondere von unseren großartigen Orchestern geprägt, so zum Beispiel von den Dresdner Sinfonikern. Diese arbeiten aktuell an einem außergewöhnlichen Projekt: der „Europasinfonie“. Hierbei sollen im Jahr 2027 zwölf europäische Spitzenorchester und -chöre zu einem virtuellen Orchester verbinden und ein gemeinsames Konzert geben.

Was für eine tolle Verknüpfung kultureller und technologischer Welten! Um das Projekt vorzustellen, war in dieser Woche der Intendant der Dresdner Sinfoniker Markus Rindt zu Gast in meinem Dresdner Wahlkreisbüro. Mit ihm konnte ich über dieses und viele weitere Themen sprechen. Ich bin gespannt und freue mich auf die Umsetzung der „Europasinfonie“ im kommenden Jahr.

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Ein einfacherer Sozialstaat ist das Ziel

Unser Sozialstaat muss einfacher, schneller und wirksamer werden.
Wir wissen: Unser Sozialstaat ist an vielen Stellen zu kompliziert. Zu viele unterschiedliche Leistungen, Anträge und Zuständigkeiten belasten die Bürgerinnen und Bürger – und binden zugleich erhebliche Kapazitäten in der Verwaltung.
Deshalb ist die Bündelung von Sozialleistungen ein wichtiger Schritt. Genau daran haben wir auch in der Kommission zur Reform des Sozialstaats gearbeitet. Unser Anspruch muss sein: Unterstützung muss einfacher bei den Menschen ankommen – und gleichzeitig muss der Verwaltungsaufwand spürbar sinken.
Mit dem antragslosen Kindergeld haben wir einen ersten konkreten Schritt auf diesem Weg gemacht. Weitere Reformen sind angestoßen. Auch die parlamentarische Sommerpause wird genutzt, um daran weiterzuarbeiten.
Ich finde: Ein leistungsfähiger Sozialstaat zeichnet sich nicht durch möglichst viele Formulare und Zuständigkeiten aus, sondern dadurch, dass er zielgerichtet hilft und effizient funktioniert.

Mein Beitrag im RTL Nachtjournal vom 20. August ist ab Minute 7:47 zu sehen:

Selbstständigkeit in Deutschland: im Austausch mit Freiberuflern und der IHK Dresden

Im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales bin ich als Berichterstatter für die Reform der Statusfeststellung tätig. Da nach der Sommerpause die nächsten Verhandlungen und die weitere Arbeit im Gesetzgebungsverfahren ansteht, habe ich heute die Gelegenheit genutzt, um mich mit selbstständigen Unternehmerinnen und Unternehmern aus Dresden und der Region auszutauschen. Ihre Perspektive auf die aktuelle Rechtsunsicherheit und deren Folgen sind für mich ein wertvoller Input für die Arbeit in Berlin. Es freut mich, dass wir so lösungsorientiert zu möglichen Anpassungen und Schwerpunktsetzungen im Reformvorhaben diskutieren konnten. Insbesondere danke ich dem Verband der Gründer und Selbstständigen für die gemeinsame Organisation sowie der IHK Dresden, bei welcher wir zu Gast sein durften.

Termine, Termine, Termine

Seit einem Jahr hat Deutschland eine neue Bundesregierung. Was ist alles in dieser Zeit passiert? Was hat sich wirklich geändert? Und wo gibt es Verbesserungspotenzial?

Um diesen Fragen nachzugehen, werde ich in der kommenden Woche bei einer Veranstaltung der Creditreform Dresden zu Gast sein. Bei dieser kostenlosen Veranstaltung haben Sie die Möglichkeit, einen Überblick über die wirtschaftspolitischen Entwicklungen der ersten zwölf Monate der neuen Bundesregierung zu erhalten. Erfahren Sie mehr über die Auswirkungen auf den deutschen Mittelstand und stellen Sie Ihre persönlichen Fragen.

𝐓𝐡𝐞𝐦𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐰𝐞𝐫𝐩𝐮𝐧𝐤𝐭𝐞:
✅ Bilanz des ersten Regierungsjahres
✅ Bürokratieabbau, Digitalisierung, Arbeitsmarkt und Wettbewerbsfähigkeit
✅ Ausblick auf die kommenden Reformen
✅ Ausführliche Diskussionsrunde mit Möglichkeit für Fragen & Feedback

𝐕𝐞𝐫𝐚𝐧𝐬𝐭𝐚𝐥𝐭𝐮𝐧𝐠𝐬𝐢𝐧𝐟𝐨𝐫𝐦𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧𝐞𝐧:
🎓️ Bericht aus Berlin: Was wurde für die Wirtschaft erreicht und was muss jetzt folgen?
📅 27. August 2026, Beginn um 17:30 Uhr
📍 CrefoFORUM, Creditreform Dresden, 01309 Dresden, Augsburger Str. 4, 1.OG

Bitte beachten Sie, dass eine Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich ist. Alle Informationen hierzu finden Sie auf der Seite von Creditreform. Bei Rückfragen zum Termin können Sie sich auch jederzeit an mein Wahlkreisbüro wenden. Ich freue mich auf den Austausch.

https://dresden.crefoseminare....

AnsprechBar mit Ingo Flemming MdL

28.08.2026 09:00-11:00 Uhr Nürnberger Platz gemeinsam mit Ingo Flemming MdL