Jetzt hat Deutschlands EUDI-Wallet einen Namen: d-you
Am Mittwoch wurden von Bundesminister Karsten Wildberger Name und Logo der staatlichen deutschen EUDI-Wallet vorgestellt. Damit bekommt eines der wichtigsten Digitalprojekte der kommenden Jahre zunehmend ein Gesicht.
Als Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die EUDI-Wallet begleite ich das Projekt seit Monaten intensiv. Was ich dabei immer wieder betonen möchte: Die Wallet ist weit mehr als eine neue App auf dem Smartphone. Wir bauen damit eine neue Infrastruktur für digitale Identitäten und Nachweise. Künftig sollen Bürgerinnen und Bürger sich sicher digital ausweisen und Dokumente und Nachweise digital nutzen können – bei Behörden genauso wie gegenüber Unternehmen und perspektivisch europaweit.
Das Potenzial ist enorm: für Bürgerinnen und Bürger, für die Verwaltung, für Unternehmen und gerade auch für unseren Mittelstand.
Besonders wichtig finde ich deshalb das Signal des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung, Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und weitere Partner von Anfang an eng einzubinden. Denn die Wallet wird nur dann ein Erfolg, wenn wir nicht allein eine technisch gute Lösung bauen, sondern ein funktionierendes Ökosystem mit echten Anwendungen im Alltag.
Jetzt bleiben noch knapp vier Monate bis zum geplanten Start Anfang Januar 2027.
Diese Monate müssen wir nutzen: für verlässliche Technik, konkrete Anwendungsfälle, einfache Prozesse – und für Vertrauen.
Am Ende wird sich der Erfolg nicht daran entscheiden, wie viele Funktionen wir auf dem Papier beschreiben. Entscheidend ist, ob Menschen und Unternehmen sagen:
Das funktioniert. Das ist sicher. Und das macht mein Leben einfacher.
Genau daran müssen wir uns messen lassen.