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Neues Dach für Dresdner Hauptbahnhof

Dresdner Hauptbahnhof hat ein neues Dach

Am Montag wurde das erneuerte Hallendach des Dresdner Hauptbahnhofs offiziell eröffnet – ein wichtiger Schritt für Komfort, Sicherheit und die Zukunft unseres zentralen Verkehrsknotens.

Gemeinsam mit Regina Kraushaar, Oberbürgermeister Dirk Hilbert und Ulrich Lange wurde deutlich: Wenn Bund, Land und Kommune an einem Strang ziehen, entstehen Projekte, die unsere Stadt wirklich voranbringen.

Der Bahnhof ist für viele Menschen täglicher Ausgangs- und Ankunftsort. Umso wichtiger, dass er modern, funktional und einladend bleibt. Dresden kann sich heute über einen sichtbaren Fortschritt freuen.

Ich setze mich weiterhin dafür ein, dass Investitionen in unsere Infrastruktur schnell, verlässlich und im Sinne der Bürgerinnen und Bürger umgesetzt werden.


Titelfoto: SMIL/Sack-Engelbrecht


Expertise im Erzgebirge

Am Dienstag war ich bei der KSG GmbH in Gornsdorf zu Besuch – einem Unternehmen, das eindrucksvoll zeigt, wie viel Know-how, Innovationskraft und Leidenschaft im Erzgebirge steckt. Gleichzeitig wird hier auch deutlich, wie groß die aktuellen Herausforderungen für den Standort Deutschland sind: hohe Energiekosten, langwierige Verfahren, aufwendige Bürokratie und ein internationaler Wettbewerb, der nicht schläft.

Besonders der Druck durch chinesische Anbieter ist enorm. Dort können Firmen zu Bedingungen produzieren, die in Deutschland weder sozial noch ökologisch vertretbar wären. Umso bemerkenswerter ist es, wie KSG mit Qualität, Präzision und einer starken Belegschaft dagegenhält.

Mein Eindruck: Wenn wir in Deutschland weiterhin solche Unternehmen behalten wollen, müssen wir schneller, verlässlicher und wettbewerbsfähiger werden. Die Politik hat hier eine klare Aufgabe – und ich nehme die Anliegen aus Gornsdorf mit nach Berlin.

Starke Mittelständler wie KSG brauchen einen Rahmen, der Leistung ermöglicht statt bremst. Dafür setze ich mich ein.

Ich bedanke mich bei Margret Gleiniger und Swen Klöden für die Einladung.

Webinar zur Work-and-Stay-Agentur

Beim ISWA-Webinar „Gekommen, um zu bleiben? Die geplante Work and Stay Agentur“ wurde einmal mehr deutlich, wie entscheidend eine moderne, praxisnahe Erwerbsmigration für unseren Arbeitsmarkt ist. Die Dresdner Forderungen liegen seit Langem auf dem Tisch: Wir müssen deutlich schneller vorankommen, um qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen – und sie auch zu halten.

Eine zentrale Voraussetzung dafür ist echte Digitalisierung: einfache Verfahren, transparente Prozesse, weniger Papier, mehr Tempo. Nur so gestalten wir einen Arbeitsmarkt, der attraktiv ist und internationale Talente nicht verliert.

Das vorgelegte Eckpunktepapier ist ein guter Start. Gleichzeitig braucht es eine vertiefte Diskussion und mehr Präzision, damit aus guten Ansätzen am Ende auch funktionierende Lösungen werden.

Ich nehme viele Impulse aus dem Austausch mit – und bleibe dran, dass wir in Deutschland endlich verlässliche und moderne Rahmenbedingungen schaffen, die Unternehmen wie Fachkräften wirklich helfen.


Die Aufzeichnung des Austauschs finden Sie unter folgendem Link:

ISWA-Webinar "Gekommen, um zu bleiben? Die geplante Work and Stay Agentur"

Video abspielen Iswa Webinar Screenshot
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