Plenarabstimmungen: Wehrpflicht und Rentenpaket
Wehrpflicht
Der Gesetzesentwurf von CDU/CSU und SPD ist angenommen worden. Damit wird Deutschlands Verteidigung für die kommenden Jahre aufgebaut.
Hier sind noch einmal die wichtigsten Eckdaten im Überblick:
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Ab 2026 wird die sogenannte Wehrerfassung erneut eingeführt: Alle 18-jährigen Männer und freiwillig interessierte Frauen erhalten einen Fragebogen zur Dienstbereitschaft bei der Bundeswehr.
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Ab Mitte 2027 ist verpflichtend für alle männlichen Geburtsjahrgänge ab 2008 die Musterung vorgesehen. Wer freiwillig Dienst leistet, profitiert von Vergütung und Bonusleistungen – daneben bleibt der Wehrdienst grundsätzlich freiwillig.
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Langfristig strebt die Regierung eine starke Reserve an: Bis 2035 sollen etwa 260.000 Zeit- und Berufssoldatinnen und -soldaten sowie rund 200.000 Reservistinnen und Reservisten Teil der Truppe sein.
Mit dieser Reform soll der Bedarf an Einsatzkräften gesichert werden und zugleich durch freiwillige Teilnahme, faire Vergütung sowie klare rechtliche Rahmenbedingungen Verantwortung mit Freiwilligkeit verbunden werden.
Rentenreform
Die Koalition hat für das Rentenpaket gestimmt. Ein erster Schritt für Reformen ist damit getan.
Zugleich ist klar: Dieses Paket allein reicht nicht aus. Die demografische Entwicklung macht weitere Reformen dringend notwendig – Reformen, die Arbeitsanreize stärken, Fachkräfte gewinnen, Lebensarbeitszeit und Flexibilität neu denken und die Finanzierung dauerhaft sichern.
Unser Ziel bleibt: ein Rentensystem, das fair ist, Leistungsbereitschaft anerkennt und auch in einer älter werdenden Gesellschaft funktioniert. Mit diesem Paket gehen wir einen ersten Schritt – weitere müssen folgen.